Tanz der weiblichen und männlichen Energien

08.03.2022 / Oliver Wittwer / PDF

SpiritualitätAnalysenInspiration

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Wenn die Frau sich ganz der weiblichen Energie, und der Mann sich ganz der männlichen Energie hingeben, ist ihr Miteinander wie ein Tanz. Mit der weiblichen Präsenz, dem liebevollen Annehmen, was ist, und was vom Mann kommt, ihrem offenherzigen Fühlen, dem urteilsfreien Sehen, erschafft die Frau einen Raum des sich geborgen und angenommen Fühlens. Diese Energie erlaubt es dem Mann, sich ganz und immer noch weiter zu öffnen. Ihre Energie zieht ihn förmlich in ihn selber, in sein Inneres hinein, eine innere Grenze nach der anderen sprengend. 

Durch dieses in sich hinein gezogen werden kann der Mann in seine tiefen Schichten eintauchen, Dinge sehen und erkennen, die vorher verborgen oder blockiert waren. Er schöpft dann aus seiner Tiefe, bringt es an die Oberfläche und teilt es mit der Frau. Dadurch ermöglicht er es ihr, wiederum in ihre eigenen Tiefen und auch seine zu blicken, in denen sie sich und auch ihn erkennt, sie sich beide selber und gegenseitig erkennen. 

Die weibliche Energie umhüllt, bettet ein, schafft den Raum, um einzutauchen. Die männliche Energie dringt ein, ergründet und offenbart.