Schöpfungssymphonie aus Geschichten und Emotionen

25.03.2024 / Oliver Wittwer / PDF

WissenschaftSpiritualität

Unsere Dramen, unsere Kämpfe, unsere Freuden und Leiden sind Abfolgen von Mischungen aus Emotionen und Gefühlen. Die Mischungen sind wie unterschiedliche Klänge, die Intensität ist die Lautstärke, und die Abfolgen sind wie Melodien.

Die Geschichten, die wir erleben, kann man mit dem Zupfen an einer Gitarrensaite oder dem Schlagen einer Taste am Klavier vergleichen. Denn sie lösen die Klänge unserer Emotionen und Gefühle aus.

Uns so kreieren wir immer wieder dieselben wenigen Melodien - vergleichbar mit den Leitthemen in der Musik - in verschiedensten Variationen. Manche immer düsterer und eintöniger werdend, andere abwechselnd sprudelnd und wieder abflachend, und manche irgendwann einen lichtvollen Wandel vollziehend.

Begegnungen, gemeinsame Erlebnisse oder Konflikte sind wie harmonische oder dissonante gemeinsame Akkorde, die Menschen zusammen erzeugen.

Gleichgeschaltete Menschen, die den Medien, der Politik oder sonstigen Vorgaben glauben und ihnen folgen, spielen dieselben Melodien, doch kaum mehr ihre eigenen.

Das ganze Gefüge der Menschen, Ländern, Gesinnungen, Gruppierungen, Traditionen oder Glaubensrichtungen sind wie Teile eines grossen Orchesters, welches in eine grosse Dissonanz gefallen ist und wo jeder Teil versucht, die anderen zu übertönen. Dominante oder hinterhältige Dirigenten versuchen möglichst viele Menschen dazu zu bringen, nur die von ihnen vorgegebenen Melodien zu spielen.

Doch immer mehr Menschen haben begonnen, ihre ur-eigenen Melodien zu entdecken, sie zu spielen und zum Ausdruck zu bringen. Diese Melodien leuchten und hinterlassen Spuren und Erinnerungen in anderen Menschen und ihren Lebensliedern. Denn sie bewegen sich in eine Richtung, die dem Glück und der wahren Freiheit zugewandt ist, und aus der göttlichen Liebe entspringen.

Die dissonanten Klänge werden langsam aber stetig abgelöst von immer mehr Lebensmelodien, die in Harmonie zu klingen begonnen haben. Das Ende des globalen Dramas wird durch sie, die Pioniere, eingeläutet.

Die Wende in der Schöpfung ist in ihrer Grösse noch von kaum einem Wesen zu durchschauen.